Aus dem Gemeinderat

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Aus der Besonderen Verwaltung

Verabschiedung langjähriger Mitarbeiter

In einer kleinen, aber würdigen Feier konnte die Gemischte Gemeinde Oberried am Brienzersee langjährige Mitarbeiter verabschieden. Markus Grossmann war 34 Jahre für die Gemeinde tätig, zuerst als Forstwart und danach als Werkmeister und Werkmeister-Stellvertreter. Norbert Hildebrand war 31 Jahre als Revierförster im eigenen Revier tätig. Beide Mitarbeiter waren nicht nur mit dieser anspruchsvollen Tätigkeit betraut, nein, sie leisteten auch zahlreiche andere Aufgaben zum Wohle der Gemeinde. Norbert Hildebrand war auch verantwortlich für die Kommission für ausserordentliche Lagen, wo er im Bereich «Risiko-Analyse Lawinen» unschätzbare Arbeit mit sehr grosser Verantwortung für die Gemeinde geleistet hat.

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Von links nach rechts: alt Gemeindepräsident Eugen Gerber, Markus Grossmann, Norbert Hildebrand, alt Gemeindepräsident Andreas Oberli, Besonderer Verwalter André Chevrolet.

Kündigung Gemeindeschreiberin
Monika Werner war etwas mehr als ein Jahr Gemeindeschreiber-Stellvertreterin und ist nun sehr kurz im Amt als Gemeindeschreiberin. Sie hat ihre Stelle per 30. Juni 2026 gekündigt. Die Beweggründe sind ein Angebot einer anderen bernischen Gemeinde und die Unsicherheit des Arbeitsplatzes bei einer möglichen Fusion. Die Besondere Verwaltung hat die Stelle umgehend zur Neubesetzung ausgeschrieben.

Beitrag an kulturelle Anlässe im Dorf
Nach einer eingehenden Besprechung mit der Musikgesellschaft Oberried am Brienzersee beschloss die Besondere Verwaltung folgende Beiträge zu sprechen, welche auch im genehmigten Budget enthalten sind:
  • Beitrag an Feuerwerk 1. August 2026: 6500 Franken
  • Musikalische Unterhaltung 1. August 2026: 1200 Franken
  • Kulturbeitrag für MGO zur Durchführung von Festen in Oberried: 5500 Franken
  • Total: 13’200 Franken
Jahresrechnung 2025
Der Gesamthaushalt schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 84’380 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 270’800 Franken. Die Besserstellung gegenüber dem Budget 2025 beträgt 186’419 Franken.
Im Vorjahr resultierte ein Aufwandüberschuss von rund 47’308 Franken.
Der Allgemeine Haushalt schliesst unter Berücksichtigung einer gesetzlich vorgeschriebenen Einlage in die finanzpolitischen Reserven im Betrag von 17’894 Franken mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab. Das Budget 2025 sah im Allgemeinen Haushalt einen Aufwandüberschuss von 67’000 Franken vor.
Im Vorjahr resultierte ein Ertragsüberschuss von 81’378 Franken, welcher ebenfalls in die finanzpolitischen Reserven eingelegt werden musste.

Investitionsrechnung
Im Jahr 2025 wurden Nettoinvestitionen von rund 1’569’954 Franken getätigt.
Die Investitionen wurden im Wesentlichen in folgenden Projekten getätigt:
  • Uferweg (rund 110’000 Franken)
  • Instandsetzung Geissgasse (rund 47’000 Franken
  • Ausrüstung Strassenbeleuchtung auf LED (rund 66’000 Franken)
  • Wasserversorgung (rund brutto 272’000 Franken)
  • Abwasserentsorgung (rund brutto 408’000 Franken)
  • Naturgefahrenkarte (rund brutto 57’000 Franken)
  • Schutzwaldprojekte subventioniert (rund brutto 86’000 Franken)
Es wurden daher insgesamt 754’845 Franken weniger ausgegeben als vorgesehen. Die Abweichungen sind wie folgt entstanden:
Folgende geplanten Projekte verzögern sich:
  • Ersatz Kommunalfahrzeug (175’000 Franken)
  • Bauliche Anpassung Sammelstelle ­Panoramastrasse (150’000 Franken)
  • Unterhalt Hirscheren-/Haberen-/­Wychelstrasse (150’000 Franken)
Die Sanierung des Bahnhofgebäudes (750’000 Franken) kam nicht zustande.

Bilanz
Die Bilanzsumme beläuft sich per 31. Dezember 2025 9’569’666 Franken (Vorjahr 9’544’636 Franken). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 25’030 Franken.
Der Bilanzüberschuss von rund 2,04 Millionen Franken entspricht rund 33 Steuerzehnteln. Die finanzpolitischen Reserven von rund 0,73 Millionen Franken entsprechen weiteren 11 Steuerzehnteln. Aufgrund der Revision der kant. Gemeindeverordnung werden die finanzpolitischen Reserven per 1. Januar 2026 zum Bilanzüberschuss geschlagen.
Die sehr komfortable Eigenkapitalsituation ist nicht zu verwechseln mit den vorhandenen flüssigen Mitteln von rund 2,90 Millionen Franken. Der Geldfluss im Jahr 2025 ist nur dank eingegangenen Forderungen positiv. Die aktuellen Investitionen konnten aus eigenen Mitteln getragen werden.

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