Stand Planungszone Zweitwohnungen Der Gemeinderat hat bekanntlich am 11. März 2026 eine Planungszone erlassen, dagegen sind keine Einsprachen eingegangen. Ziel der Planungszone ist es, die zulässigen Wohnnutzungen und die Einschränkung der Umnutzung von Erst- in Zweitwohnungen in den Wohnzonen, den Mischzonen sowie den Kernzonen im Hinblick auf die Beschränkung von Zweitwohnungen und der touristischen Vermietung zum Schutz von Erstwohnungen zu prüfen. Mittlerweile hat die Arbeitsgruppe bestehend aus Philippe Ritschard (Gemeindepräsident), Nathalie Günter (Gemeinderätin, Ressort Hochbau), Sabrina Amacher (Gemeinderätin, Ressort Tiefbau), Stefan Meier (Bauverwalter), Daniel Schenk, Franziska Foiera (Baukommissionsmitglieder) sowie Balthasar Marx und Lukas Schärli (Berater ecoptima ag) ein erstes Mal getagt. Während der zweijährigen Planungszone erarbeitet die Arbeitsgruppe Massnahmenvorschläge für die Teilrevision des Gemeindebaureglements (GBR) betreffend Zweitwohnungen. Ziel ist es, diese Teilrevision innerhalb von zwei Jahren seit Erlass der Planungszone öffentlich aufzulegen (inkl. öffentliche Mitwirkung). Die Beschlussfassung obliegt dem Grossen Gemeinderat (GGR), mit der Möglichkeit zum fakultativen Referendum. Die Genehmigung erfolgt durch das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) des Kantons Bern.
Start Zwischennutzung auf der Des-Alpes-Wiese Am 11. Juli startet die Zwischennutzung «Summerträff Bödeli» auf der Des-Alpes-Wiese. Das vielfältige Angebot von verschiedenen Vereinen und Institutionen, koordiniert durch die Offene Kinder- und Jugendarbeit Region Jungfrau (OKJA), dauert bis am 4. Oktober. Bereits Anfang August erfolgt dann die Ausschreibung für die Zwischennutzung 2027. Interessierte haben bis Ende September Zeit, ihr Dossier einzureichen.
Besuch der Wirtschafts- und Tourismuskommission bei der Ed. Kuhn AG in Matten Die Wirtschafts- und Tourismuskommission Interlaken (WTK) besucht jeweils einmal pro Jahr eine ansässige Unternehmung. Ziel ist der Austausch mit Firmen unterschiedlichster Berufsgattungen und die Würdigung ihrer Bedeutung für den lokalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Im Zuge einer Führung gewinnen die Mitglieder der WTK wertvolle Einblicke in die Tätigkeit der besuchten Firmen und nehmen auch wichtige Rückmeldungen entgegen, was diese sich von der lokalen Politik wünschen. Dieses Jahr führte der Besuch zur Mattener Firma Ed. Kuhn AG, welche unter der Leitung von Stefan Kuhn bereits in dritter Generation im Schreinereigewerbe tätig ist, mit Spezialisierung auf die Ausstattung von Gastronomie- und Hoteleinrichtungen, Ladenbauten und Medizineinrichtungen. Aber auch Schreinerarbeiten im Innenausbau für Private gehören zum Portfolio. Dabei werden auch andere Werkstoffe als Holz verarbeitet. Dies macht es für die vier Lernenden eine besonders interessante Ausbildungsstätte. Von der hiesigen Öffentlichkeit erstaunlich wenig beachtet, bedient die Ed. Kuhn AG Auftraggeber in der ganzen Schweiz. Die Montage vor Ort erfolgt dabei mit eigenen Mitarbeitern. Es sind aktuell deren 20. Dies ist auf das über Jahrzehnte aufgebaute ausgezeichnete Ansehen zurückzuführen. Beim Rundgang waren die Kommissionsmitglieder beeindruckt von der hohen Fertigungstiefe und dem Miteinander von traditionellem Handwerk und fortschrittlicher Technologie, welche für die Erzielung von Topqualität im Einsatz ist. Abschliessend durften die Kommissionsmitglieder mit Befriedigung erfahren, dass die Ed. Kuhn AG sich einer sehr guten Auftragslage erfreut und auch mit der Gewinnung von Arbeitskräften wenig Schwierigkeiten bekundet. Auch das ist wohl nicht zuletzt auf die solide Reputation zurückzuführen.