Die HG Bödeli spielt auch in der kommenden Saison in der 2. Liga. (Bild: zvg)
Dank eines hauchdünnen 36:35-Heimsiegs gegen Yverdon sicherte sich die HG Bödeli den Verbleib in der 2. Liga.
Die Ausgangslage war klar: Für den Klassenerhalt zählte nur ein Sieg. Entsprechend nervös, aber motiviert starteten die Bödeler in die letzte von 20 Meisterschaftspartien. Gegen die beeindruckende Angriffseffizienz der SG US Yverdon kämpften die Hausherren mit viel Herzblut. Dennoch geriet das Heimteam phasenweise mit vier Toren in Rückstand, konnten diesen aber bis zur Pause auf zwei Tore verkürzen. Kurz nach Wiederanpfiff glich Bödeli das Spiel schnell aus, und der Glaube an das «Wunder» Klassenerhalt war in der Halle greifbar. Gegen Ende der Partie glänzte HGB-Goalie Oliver Seiler mit mehreren entscheidenden Paraden und ermöglichte seinem Team im Gegenzug, auf drei Tore davonzuziehen. In den letzten Minuten wurde es nochmals spannend, doch die HG Bödeli rettete einen hauchdünnen Vorsprung von 36 zu 35 Toren über die Zeit. Grenzenloser Jubel in der Bödelibadhalle: Die HGB, erst letztes Jahr in die 2. Liga aufgestiegen, schafft den Klassenerhalt.
«Lehrgeld gezahlt»«Jeder von uns wusste, worum es in dieser Partie ging», blickt HGB-Trainer Janick Bhend zurück. Bei seinem Team war der Wille deutlicher spürbar als beim Gegner, der im Gegensatz zur HGB nichts mehr zu verlieren hatte. Der Saisonverlauf mit dem äusserst knappen Ende entsprach ungefähr Bhends Erwartungen. «Gegen viele Teams aus der oberen Tabellenhälfte zahlten wir Lehrgeld. Das Spiel in der 2. Liga ist körperlich intensiver und taktisch geprägter als in der 3. Liga; Fehler werden häufiger bestraft.» Die Siegesserie im Spätherbst, als man vier Partien hintereinander gewann, sorgte in seiner Mannschaft für Aufwind.
Für die Aktivteams der HGB ist die Saison abgeschlossen, die Junioren U15 befinden sich in der letzten Phase der Meisterschaft. Innerhalb der 2.-Liga-Mannschaft wird es die eine oder andere Veränderung geben, so Janick Bhend. Er selber wird nach vier Jahren als Trainer sein Amt niederlegen, um neue Inputs und Ideen zu ermöglichen. Seine Nachfolge ist aktuell noch nicht erklärt. «Es ist gut möglich, dass ich für die HG Bödeli weiterhin im Nachwuchsbereich tätig bin», so Bhend.
www.hgboedeli.ch16. April 2026