Sport

Kein Traumlos für den FC Interlaken im Cup

Der FC Interlaken trifft auf den FC Bulle aus der drittklassigen Promotion League. Der Sportchef erklärt, weshalb dieses Los für den FCI das Worst-Case-Szenario ist.

Die Berner Young Boys hätten es werden können, der FC Basel oder der Schweizer Meister FC Thun. All diese Topmannschaften gehörten mit dem FC Interlaken zu den insgesamt 20 Teams im Topf A, aus dem letzten Mittwoch die Begegnungen der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups ausgelost wurden. Mit dem FC Bulle aus der drittklassigen Promotion League zog der FC Interlaken aus der Sicht von Sportchef René Brandenberger das schlechtestmögliche Los. «Eine Mannschaft aus der Super League oder Challenge League hätte uns viel Publikum auf die Lanzenen, und der Mannschaft ein unvergessliches Erlebnis ermöglicht», sagt er. Auch der FC Biel oder der FC Münsingen, beides oberklassige Traditionsvereine, hätten das Cupspiel zu einer besonderen Affiche machen können.

Ex-Profispieler am Werk
Ein Team aus der interregionalen 2. Liga wie Köniz oder Liestal wäre ihm ebenfalls lieber gewesen. «Eine solche  Mannschaft kannst du an einem guten Tag auch mal schlagen.» Dass der FC Bulle aus dem Kanton Freiburg die grossen Massen auf die Lanzenen bewegt, sei jedoch zu bezweifeln – und gegen die Spielstärke dieses Teams sei im Normalfall wenig auszurichten. «Das sind zwei Spielklassen Unterschied. Ein Sieg wäre eine riesige Überraschung.» Die Freiburger haben ehemalige Super-League-Spieler wie Ridge Mobulu (Lausanne / Luzern), Aimery Pinga (Sion / Grasshoppers) oder Esteban Petignat (Young Boys) in ihren Reihen. Das Cupspiel ist provisorisch auf Samstag, 15. August angesetzt; eine definitive Bestätigung des Termins ist noch ausstehend. Trotz Lospech freuen sich die Einheimischen auf die Begegnung, die in die Geschichtsbücher des FC Interlaken eingehen wird. «Wir sind stolz darauf, im Schweizer Cup vertreten zu sein», sagt Brandenberger.

www.fcinterlaken.ch
09. Juli 2026

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