Bild: zvg

Musikalische Klasse von heute und morgen

Festival – Vom 2. bis 21. April erheben sich die Interlaken Classics als musikalischer Leuchtturm im Berner Oberland. Internationale Weltstars, preisgekrönte Nachwuchstalente und innovative Konzertformate prägen die 66. Ausgabe des Festivals.

Mit dem Zakhar Bron Festival Orchestra beginnt das Festival in sinfonischer Strahlkraft. Unter der Leitung der international gefragten Dirigentin Holly Hyun Choe erklingen Werke von Hummel, Mozart und Saint-Saëns. Als Solisten sind der vielfach ausgezeichnete Cellist Maximilian Hornung und der als «Wunder-Trompeter» gehandelte 16-jährige Japaner Hayato Kodama zu erleben. Ein Höhepunkt folgt mit der «Beethoven-Gala»: Die international gefeierte Pianistin Alexandra Dovgan interpretiert Beethovens viertes Klavierkonzert, bevor die Fünfte Sinfonie zum monumentalen Abschluss wird. «Dass Künstlerinnen und Künstler dieses Formats in Interlaken ­auftreten, ist für unsere Region alles andere als selbstverständlich», betont Geschäftsführer Nando von Allmen. «Wir verstehen es als Auftrag, Weltklasse ins Berner Oberland zu bringen.»

Meister und Mentoren
Ein zentrales Gesicht des Festivals bleibt Zakhar Bron, einer der einflussreichsten Violinpädagogen weltweit. Gemeinsam mit Irina Vinogradova widmet er sich Brahms und Ravel. Auch der ­renommierte Trompeter Reinhold Friedrich setzt mit seinem breit gefächerten Programm einen markanten Akzent zwischen Barock und Moderne. Die Matinee des Zakhar Bron Chamber Orchestra stellen junge Solistinnen ins Rampenlicht – Ausdruck der engen Verbindung von Exzellenz und Nachwuchsförderung. Mit «Cellissimo» lassen sechs Celli Dvo ˇráks Klangwelt in aussergewöhnlicher Dichte aufscheinen. «The Faces Collaboration» verbindet Vivaldi und Piazzollas «Vier Jahreszeiten» zu einem spannungsreichen Dialog. Das Parallel Quartet widmet sich der grossen Filmmusik – von «Game of Thrones» bis «Star Wars» – und öffnet den Zugang zur Klassik über vertraute Klangwelten. Mit «CelloScapes» verbindet Jodok Cello virtuose Performance mit Naturbildern der Schweizer Bergwelt. So verschmelzen Musik und Landschaft zu einem eindrücklichen Gesamterlebnis. Wie jedes Jahr bringen die internationalen Meisterkurse für Violine, Violoncello und Trompete junge Talente nach Interlaken und öffnen ihre Arbeit bewusst für Publikum. Die Abschlusskonzerte geben Einblick in intensive Probenprozesse. Auch das jüngste Publikum ­erhält seinen Platz: «Maestro Mozart – Eine ­turbulente Nachtmusik» macht Kinder zu Mitwirkenden eines Konzerts. «Nachwuchsförderung ­beginnt nicht erst im Studium», sagt Nando von Allmen, «sie beginnt mit Begeisterung. Wenn ­Kinder hier ihr erstes Konzerterlebnis haben, ­legen wir vielleicht den Grundstein für eine ­lebenslange Beziehung zur Musik.» Die Interlaken Classics 2026 entfalten wie eine vielsätzige ­Komposition – mit internationaler Strahlkraft und regionaler Verankerung.

www.interlaken-classics.ch
12. März 2026

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