Die Yetis präsentierten sich als Verein, der nach einem intensiven ersten Jahr spürbar zusammengewachsen ist. Präsident Alfred Tschabold sprach von einem «gemeinsamen Prozess, der uns stärker gemacht hat». Mit einer Schweigeminute gedachte man Martin Huber, langjähriger Reporter des EHC Beatenberg, und Hans Peter Frauchiger, langjähriges Mitglied von SCUI und SC Bönigen.
Mehr Druck
Im Nachwuchsbereich bestätigte sich der Trend der letzten Saisons: Die Abteilung wächst weiter, getragen von einer starken Hockeyschule und vielen Neueintritten. Die Aufstiege der U16 und U18 in die Top-Liga erfolgten bereits im Vorjahr. Leider konnte die U16-Top die Liga nicht halten und stieg nach nur einem Jahr wieder ab. Hier wird in der nächsten Saison der sofortige Wiederaufstieg angestrebt. Nachwuchschef Dominic Spieler betonte: «Unsere Hockeyschule ist unser Fundament, ohne sie gäbe es keinen nachhaltigen Erfolg.» Gleichzeitig sprach er offen über die Herausforderungen: höhere Erwartungen, mehr Druck, intensivere Spiele und der Umgang mit Niederlagen. Erstmals konnte der Verein – bis auf eine Altersstufe – in jeder Kategorie ein Leistungsteam stellen. Doch die Saison zeigte deutlich, dass nicht allen bewusst war, welche Anforderungen und welcher mentale Druck mit dem höheren Niveau verbunden sind. Auch die Mitgliederumfrage floss in die HV ein. Sie zeigte hohe Zufriedenheit, aber auch klare Wünsche nach mehr Transparenz und einem faireren, übersichtlicheren Helferkonzept. Mit der neuen App helfereinsatz.ch sollen Einsätze koordinierter, gerechter und einfacher werden zur Entlastung für Familien und Aktivspieler. «Jeder Einsatz zählt – und jeder soll ihn auch sehen können», sagte Vizepräsident Michael Bühler. Im Bereich der Aktivmannschaften zog Sportchef Andrew Zurschmiede ein ehrliches Fazit. «Wir hatten Höhen und Tiefen, aber wir haben Charakter gezeigt. Und wir wissen jetzt, wo wir hinwollen.» Besonders die dritte Mannschaft setzte ein Ausrufezeichen: Zwölf Siege und der erste Tabellenplatz in der Regular Season unterstrichen die sportliche Breite des Vereins. Auch die Beo Yetis Ladies entwickelten sich weiter und belegten in der SWHL-D den soliden vierten Platz.
Mit Gewinn
Die Erfolgsrechnung 2025/26 schliesst mit einem Gewinn von 33'526 Franken, das Eigenkapital beträgt 57'791 Franken. Das Budget 2026/27 rechnet mit einem Jahresgewinn von rund 12'000 Franken. Das Budgetvolumen liegt bei 661'500 Franken, eine Grössenordnung, die einem KMU ähnelt. Im Jahresprogramm warten unter anderem Häfelifest, Altjahrsevent, Skateathon und der Swiss Ice Hockey Day. Bei den Ehrungen wurden Rookie Marco Maurer, Topscorer Noël Riesen, Tim Fankhauser, Res Michel und die Topscorerin Andina Wagner gefeiert. Zum Abschluss stiessen Mitglieder, Trainer und Funktionäre beim Apéro an.
www.beo-yetis.ch
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